ละไม · Handgenäht in Lausen · Baselland
Aus dem,
was übrig war.
Wanphen Biasio näht Taschen aus Material mit Vorgeschichte: dem Stoff eines ausgedienten Sonnenschirms, Restposten aus dem Stoffladen, verwendbaren Materialien aus dem Brockenhaus. Jedes Stück entsteht einmal — weil es das Material nur einmal gibt.
Die Kollektion
Fünf Taschen.
Fünf Mal genau einmal.
Jeder Stoff hatte vorher ein anderes Leben. Ist eine Tasche verkauft, kann Wanphen sie nicht nachnähen — es gibt das Material schlicht nicht mehr. Das ist keine Verkaufstaktik. Das ist die Rechnung.
5 von 5 Unikaten sind noch da
Über Wanphen
Sie sieht Stoff,
wo andere Abfall sehen.
Wanphen Biasio ist in Thailand aufgewachsen und lebt in Lausen im Baselbiet. Sie hat kein Atelier. Sie hat einen Arbeitsplatz zu Hause, eine Bügelstation, auf der zugeschnitten wird, und eine Elna 580+ — Schweizer Design, seit Jahrzehnten dieselbe Marke.
Das Material findet sie: den Stoff eines Sonnenschirms, der nach zu vielen Strandtagen ausgedient hat. Restposten und schöne Meterware im Stoffladen. Verwendbare Materialien aus dem Brockenhaus, die niemand mehr braucht, deren Stoff aber zu schade ist.
Schnittmuster hat sie nie gelernt. Sie schaut YouTube, sie liest Zeitschriften, sie nimmt eine gekaufte Tasche und misst sie aus. Dann macht sie es besser. Knöpfe, Reissverschlüsse, Handschlaufen, Schulterriemen — alles einzeln, von Hand angesetzt.
„LAMAI HANDMADE" — ละไม — heisst auf Thai anmutig, lieblich. Sie benennt jede Tasche in ihrer Sprache, nach dem, woran das Muster sie erinnert.
- Material aus Fundstücken, Restposten und Brockenhaus — nichts von der Stange
- Kein Atelier, kein Team, keine Serie — eine Frau, eine Maschine
- Zugeschnitten auf der Bügelstation, genäht auf der Elna 580+
- Gefüttert, verstärkt, mit Innentaschen dort, wo sie gebraucht werden
- Knöpfe, Reissverschlüsse und Riemen von Hand angesetzt
- Versand ab Lausen, innerhalb der Schweiz
Handwerk
Woran man ein Unikat erkennt
Drei Schritte, für die es keine Abkürzung gibt. Zusammen sind sie der Grund, warum eine Tasche Tage braucht und nicht Minuten.
Das Finden
Ein Sonnenschirm, der nicht mehr aufgeht. Ein Restposten, von dem noch zwei Meter da sind. Verwendbares aus dem Brockenhaus. Was Wanphen findet, gibt es genau einmal — deshalb entsteht daraus auch nur ein Stück.
Das Zuschneiden
Kein gekauftes Schnittmuster. Wanphen misst aus, was ihr gefällt, zeichnet auf der Bügelstation an und schneidet frei zu. Jede Tasche ist deshalb auch in den Massen ein Einzelstück.
Das Zusammensetzen
Genäht auf einer Elna eXcellence 580+. Futter, Innentaschen, Verstärkungen, Knöpfe, Reissverschlüsse, Hand- und Schulterschlaufen — jedes Teil einzeln angesetzt. Das ist der Teil, der Zeit kostet.
In der Werkstatt
Nicht jedes Stück ist online.
Bei Wanphen hängen mehr Taschen, als hier zu sehen sind. Manche sind noch nicht fotografiert, manche gerade erst fertig geworden.
Suchen Sie etwas Bestimmtes — eine Farbe, eine Grösse, ein Geschenk? Schreiben Sie ihr. Sie schickt Ihnen Fotos von dem, was da ist.
Nach weiteren Stücken fragenSie gehen kein Risiko ein
14 Tage Rückgabe. Gefällt sie Ihnen nicht, senden Sie sie ungebraucht zurück und bekommen den vollen Kaufpreis. In der Schweiz ist das gesetzlich nicht vorgeschrieben — wir machen es trotzdem. Sonst müssten Sie uns vertrauen, ohne uns zu kennen.
Mit der Post, in 2 Werktagen
PostPac Economy für CHF 9.–, mit Sendungsverfolgung. Schneller geht PostPac Priority für CHF 10.50 — am nächsten Werktag. Ab CHF 150.– übernehmen wir den Versand. Wer in der Nähe wohnt, holt sie in Lausen ab. Wanphen packt jedes Paket selbst — in Seidenpapier, mit einer Karte von Hand.
Bezahlen wie gewohnt
TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, Google Pay. Die Zahlung läuft über Stripe — Ihre Kartendaten sehen wir nie und speichern wir nicht.
Kontakt
Schreiben Sie Wanphen.
Eine Frage zur Grösse, zum Stoff, zu einer Sonderanfertigung? Bei LAMAI HANDMADE antwortet keine Hotline. Es antwortet die Frau, die die Tasche genäht hat — meistens noch am selben Tag.